Triops lebten bereits vor 220 Millionen Jahren und sind damit die älteste noch lebende Tierart






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Wie wichtig sind Schnecken?


Meiner Meinung nach sind Schnecken eine wirklich große Hilfe bei der Triopszucht. Sie fressen überflüssiges, altes und sogar verschimmeltes Futter, was die Triops nicht mehr verwerten können. Der zweite riesige Vorteil von Schnecken ist, dass das gefressene Futter in unschädliche und unlösliche Stoffe umgewandelt wird. Das Wasser wird also durch Schnecken nicht belastet sondern entlastet.

Vor allem bei Triops, die einen extrem schnellen Stoffwechsel haben und viel zu fressen brauchen, wird das Wasser stark belastet, da meistens zu viel gefüttert wird und dabei Futter übrig bleibt und vergammelt und dadurch das Wasser stark mit Nitrit/Nitrat belastet wird. Da das Wasservolumen in den ersten Tagen und Wochen minimal (1 - 5l) ist, ist das Wasser stark gefährdet zu kippen. Das wäre der sichere Tod der Triops. Dieses Risiko wird durch den Zusatz von Schnecken stark minimiert, wie oben beschrieben.

Allerdings kann es sein, dass die Schnecken sich an den Nauplien zu schaffen machen, da diese ja nur auf einer Stelle liegen und etwas zucken. Deshalb empfehle ich, die Schnecken erst einzusetzen, wenn aus den Nauplien nach ca. 2 - 4 Tagen Triops, die sich zügig bewegen, geworden sind. Ich habe mal beobachtet, wie einen Schnecken Granulatfutter eingesaugt hat, was etwas größer war, als eine Nauplie. Das ging so schnell, dass eine Nauplie wahrscheinlich nicht mehr fliehen könnte.

Schnecken können also wirklich zu einem eurer besten Freunde in der Triopszucht werden!

2 - 5 Blasenschnecken mittlerer Größe sollten für Becken von 1 - 5 l ausreichen.

In mein 1,2l Auzuchtbecken setzte ich meistens 3 Schnecken.

In das Hauptbecken setzt man am besten 4 - 10 Schnecken, können auch je nach Beckengröße mehr sein. Außerdem werden  die sich vermehren.

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