Triops lebten bereits vor 220 Millionen Jahren und sind damit die älteste noch lebende Tierart






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Der fertige Triops

Äußere Gliedmaßen:
Triops-Anatomie

Triops-Anatomie

Schädelplatte (Panzer, Carapax)

Sehr auffallend Bei den Triops ist der große Chitin - Panzer, der bei manchen Arten wie dem Triops cancriformis mehr als die Hälfte des Körpers ausmachen kann. Bei den meisten anderen Arten macht er allerdings nur ca. 1/3 des Körpers aus.

Er schützt vor Angriffen und Stößen und stabilisiert den kompletten Körper des Triops.

Rumpf (Schwanz)

Ebenfalls aus Chitin besteht  der Rumpf und zwar aus Chitinringen, die, wie die Schädelplatte ziemlich widerstandsfähig ist und Die Organe des Triops schützt.

Blattbeinpaare

Die hinteren Beinpaare sind dafür zuständig, dass das Futter zur Mittelrinne geleitet wird. Die Hauptaufgabe dieser Beine ist allerdings die Atmung. Sie werden sehr stark durchblutet und nehmen dadurch Sauerstoff aus dem Wasser auf, genau wie in den Kiemen von Fischen.

Die vorderen Blattbeine sind größer als die hinteren und tragen weniger zur Atmung bei als viel mehr der Fortbewegung.

Augen

Die beiden Facettenaugen sind Kuppelförmig angeordnet und ermöglichen somit eine gute Sicht über sein Umfeld. Allerdings kann er mit diesen Augen nicht sehr viel erkennen, wahrscheinlich nur Umrisse ihrer Umgebung und Helligkeitskontraste.

3. Auge

Zwischen den beiden Facettenaugen befindet sich auch ein 3. Auge, welches die Triops schon seit ihrem 1. Triopsstadium haben und man vermutet, dass die Triops damit den Druck der Umgebung messen können oder Hell-Dunkel-Kontraste.

Von diesen 3 Augen hat der Triops (Tri = drei; Ops. = Auge) auch seinen Namen.

Interessant ist übrigens, dass Triops nur anhand des einstrahlenden Lichtes wissen, wo Oben und Unten ist. Ich beobachte oft, wenn im Zimmer Licht an ist und das Aquarienlicht schon aus ist, schwimmen die Triops mit dem Rücken zum Licht und suchen in Schräglage das Futter.

Fühler (Antennenarme)

Mit den Fühlern, die ziemlich lang werden können, wird die Umgebung nach Futter untersucht, indem sie damit riechen, und auf Hindernisse abgetastet.

Mundwerkzeug

Das Mundwerkzeug  besteht aus mehreren Teilen, die zum Festhalten und Zerkauen des Futters dienen. Die Mittelrinne befördert das Futter zum Mundwerkzeug.

Gabelschwanz

Dieser ist nur zur Stabilisierung der Schwimmbewegungen zuständig und ist nicht lebensnotwendig. Es werden auch oft Teile davon von anderen Triops abgebissen, was aber nicht weiter schlimm ist und bei den nächsten Häutungen wieder nachwächst.

Zwischen den Gabelschwanzansätzen befindet sich der After.

Eiersäcke

Nach wenigen Wochen wachsen den Triops, ca. in der Mitte des Körpers und unterhalb des Panzers Eiersäcke, mit denen ein adultes Weibchen 60 bis zu 200 Eiern pro Tag. Männliche Tiere, die sehr selten vorkommen, tragen diese Eiersäcke nicht und sind auch daran zu erkennen.


Innere Organe:

Haben Triops ein Gehirn?

Jain, sie haben wie z.B. Kakerlaken, die übrigens auch wahre Überlebenskünstler sind, nur ein zentrales Nervensystem, was sich allerdings unter dem Übergang von der Schädelplatte und Rumpf verdichtet und sozusagen ein kleines Gehirn bildet.

Sie können damit komplexe Instinkthandlungen zum Jagen abrufen, bei denen sie sich durch vorsichtiges herantasten an die vermeintliche Beute annähern. 

Die Nervenstränge verlaufen in nähe der Bauchgegend.

Haben Triops Niere und Herz?

Ja. Gut geschützt unter dem Panzer befindet sich ein Organ, was ähnlich einer Niere ist. Sie regelt wie bei uns den Wasser - und Salzhaushalt. Außerdem liegt daneben ein einfach strukturiertes Herz. Es schaut aus wie ein dicker Schlauch und reicht bis fast ans Ende des Panzers. Die ganze Körperhöhle des Triops ist mit Blut gefüllt, wobei alle Organe umspült werden. Adern, wie wir sie kennen gibt es also nicht.

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