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Heizstab
oder nicht?
Für Triops cancriformis und ist
ein Heizstab meistens nicht notwendig, vorausgesetzt das Zimmer, in dem
das
Becken steht hat eine annähernd konstante Temperatur von 21 - 26 °C.
Für die meisten anderen
Arten empfiehlt sich, je nach geforderter Temperatur ein Heizstab.
Die
richtige Beckenwahl
Hauptbecken:
Aufzuchtbecken:
Ca. 1 - 2 Wochen vor dem
Ansetzen der Triops sollte ein Hauptbecken, in dem die Triops bei
entsprechender
Größe leben sollen, aufgestellt und in Betrieb genomment werden. Es sollte ein Volumen ab 12l haben. Nach
oben
sind eigentlich keine Grenzen gesetzt.
Hier
erfahrt ihr ausführlich, wie man das " Hauptbecken aufstellt, installiert und
einlfaufen " lässt.
Da die frisch geschlüpften
Nauplien knapp 1mm groß sind, sehr empfindlich sind und Futter finden
müssen
empfiehlt sich ein Aufzuchtbecken von ca. 1 - 5l Volumen.
Indem man das Aufzuchtbecken
in das Hauptbecken stellt (schwimmen lässt) erreicht man eine konstante
Temperatur und muss nur das Hauptbecken heizen.
Hier
erfahrt ihr ausführlich, wie man das
Aufzuchtbecken ansetzen muss.
Alternativ könnte man auch
die Aufzucht und die spätere Haltung in ein und dem selben Becken
betreiben.
Hierfür empfiehlt sich ein Becken von 5 - 10l Volumen.
Pumpe
/ Filterung
Lufthebefilter:
Membranpumpe
(Luftpumpe):
In das Aufzuchtbecken sollte
eigentlich keine Pumpe oder Filter, da die Nauplien dadurch angezogen
werden
können. Ein Sprudelstein könnte allerdings ca. 4 Tage nach dem Schlupf
der Nauplien eingesetzt
werden, ist aber kein Muss. Dann allerdings auf ziemlich niedriger
Stufe, damit
die kleinen Triops nicht herumgeschleudert werden.
Im Hauptbecken sollte
sich
allerdings ein Filter befinden. Sehr bewährt hat sich hier ein
Lufthebefilter,
der mit einer Luftpumpe betrieben wird. Diese
Variante ist Preiswert und kann auch kleinen Triops nicht gefährlich
werden.
Die Beleuchtung
Eine gute Beleuchtung, die etwa 12 Stunden
am Tag leuchtet ist auch ziemlich wichtig, vor allem am Anfang
beim Schlupf.
Hierfür empfiehlt sich eine
Standard Aquarienbeleuchtung mit Neonröhre, oder einfach eine
Schreibtischlampe, Hauptsache hell.
Bei genügend Sonnenlicht
(aber nicht zu viel) ist es z.B. bei Triops cancriformis nicht
unbedingt
notwendig eine extra Beleuchtung zu installieren.
Bodengrund
Als Bodengrund sollte Sand
benutzt werden, je feiner, desto besser.
Hier ist ganz normaler
Aquariensand aus dem Baumarkt oder Zoohandlung zu empfehlen.
In diesen Sand werden dann
auch gleich die Eier der großen Triops gelegt.
Den Sand bitte nur in das
Hauptbecken geben, oder erst, wenn die Triops größer als 2 cm sind.
Auf keinen Fall Vogel - oder Chinchillasand benutzen, da darin gewisse Stoffe enthalten sein können, die für Triops giftig sind!
Futter
Als Futter kann man alles
mögliche benutzen, z.B. getrocknete Mückenlarven, gefrorene
Mückenlarven,
Daphnien, Wasserflöhe...; Fischfutter
Das Futter sollte möglichst
viel Eiweiß enthalten.
Nur in den ersten 3-4
Tagen nach dem Schlupf sollte man Algenpulver und ganz fein geriebenes
Futter verfüttern.
Hierfür kann man einfach z.B. Flockenfutter für Fische kleinreiben.
Hier
wird ausführlich zum " Thema Futter " informiert.
Pflanzen
Pflanzen wie z.B. Wasserpest
sind im Hauptbecken auch empfehlenswert, da diese überschüssige
Nährstoffe
aufnehmen und Sauerstoff produzieren. Zusätzlich kann man noch
Moßkugeln, die
auch sehr gut Schadstoffe abbauen, dazufügen. (ist kein Muss)
"Nutztiere"
Schnecken sind sehr
hilfreich, da sie Essensreste und Algen Fressen, damit das Wasser nicht
so
schnell kippen kann. (ist kein Muss, und man sollte sie erst einsetzen, wenn die Triops über 1,5 cm groß sind!)
Zubehör
Ein Thermometer ist sehr
wichtig um eine passende und konstante Temperatur zu garantieren und zu
kontrollieren.
Zubehör wie Kescher,
Holzstäbchen, Pipetten, Einwegspritzen, Plastikschälchen usw. sind auch
oft von Vorteil und die Dinge, die auch dem Bild abgebildet sind,
sollten nicht fehlen.
Es hat sich bei mir folgendes für eine erfolgreiche Triopszucht bewährt:
- 12 Liter Aquarium
- 1-2 Liter Aufzuchtbecken (AZB)
- Beleuchtung (Aquarienbeleuchtung, oder auch eine Schreibtischlampe, hauptsache sie wärmt das AZB nicht auf!)
- feiner Quarzsand für die Aquaristik (kein Vogelsand oder Chinchillasand!)
- Membranluftpumpe mit Schlauch und Ausströmer für genügend Luftzufuhr (erst im großen Becken!)
- evtl. Heizstab, je nach Triopsart
- Wasserpflanzen (z.B. Wasserpest oder Mooskugeln)
- Futter (Am Anfang: Staubfutter, Später: Gefrierfutter, normales Fischfutter)
- Zubehör:Thermometer, Kescher
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