Triops lebten bereits vor 220 Millionen Jahren und sind damit die älteste noch lebende Tierart






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Lebensraum des Triops

In "Pfützen" fühlt er sich wohl

Der Triops lebt in temporären Gewässern, das bedeutet, dass diese Gewässer nur für kurze Zeit existieren. Diese entstehen in der Regel durch Regenfälle und Überschwemmungen. Im Frühling, wenn die Schneemassen schmelzen und es stark regnet, füllen sich diese "Lachen" mit Wasser und die Triops können schlüpfen. Im Hochsommer trocknen die Gewässer aus und die gelegten Eier liegen Trocken. Im Winter friert der Boden mit den Eiern darin ein. Und im Frühling beginnt alles wieder von vorne. Diese Lebensräume können an den unwirtlichsten Stellen sein. z.B. mitten auf einem Acker oder auf der Wiese neben dem Fußballplatz. Auch exotische Triops, aus anderen Kontinenten, leben so, nur meist in extremeren Bedingungen. In Australien oder Amerika kommen sie in Wüstenähnlichen Gegenden vor, die nur kurze Zeit Wassert führen. Dort leben die Triops in Gewässern, die bis zu 40°C haben und nach einer gewissen Zeit eher ausschauen wie Schlammkuhlen. Doch da die Triops extrem schnell wachsen und Eier legen können, und dabei die anfangs guten Bedingungen in den "Pfützen" nutzen, trotzen sie sogar diesen Situationen.

  2 überflutete Gebiete in Bayern:



                                            Ausgetrockneter Tümpel:

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